3D-Produktkonfigurator von CONFYRA: Vom CAD-Modell zur konkreten Kundenanfrage
Ein Fördermodul soll länger werden, der Antrieb auf die andere Seite wechseln und ein zusätzlicher Sensor hinzukommen. Für die Konstruktion sind das klar beschreibbare Änderungen. Doch wie erkennt ein Kunde, welche Ausführung er benötigt und wie seine Auswahl tatsächlich aussieht? Genau an dieser Schnittstelle setzt CONFYRA an: mit individuell entwickelten 3D-Produktkonfiguratoren, die technische Varianten im Browser sichtbar und nachvollziehbar machen.
Technische Produkte nicht nur zeigen, sondern erklären
Ein drehbares Modell vermittelt die Form eines Produkts. Ein Konfigurator geht darüber hinaus: Er verbindet die Darstellung mit auswählbaren Merkmalen und hinterlegten Produktregeln. Nutzer bestimmen beispielsweise Abmessungen, Antriebsseite, Werkstoff oder Zubehör und sehen die zusammengestellte Ausführung direkt am Modell.
CONFYRA richtet diese Auswahl an der jeweiligen Produktfamilie aus. Bei einem Gehäuse können Baugröße und Innenausstattung entscheidend sein, bei einer Armatur Anschlussvarianten und Werkstoffe. Statt sämtliche Möglichkeiten ungeordnet anzubieten, soll die Anwendung zu einer verständlichen Zusammenstellung führen. Produktwissen wird zur nachvollziehbaren Auswahl
CAD-Daten gezielt für die Browseranwendung aufbereiten
Für Konstrukteure ist besonders interessant, wie vorhandene Modelle genutzt werden. CONFYRA kann geeignete CAD-Daten als Ausgangsbasis verwenden. Originaldaten sind jedoch keine zwingende Voraussetzung: Auch freigegebene Zeichnungen, Fotos und belastbare Abmessungen können die Modellierung unterstützen.
Wichtig ist die Trennung zwischen Entwicklungsunterlagen und veröffentlichten Daten. Nicht jedes konstruktive Detail gehört in eine öffentliche Produktdarstellung. Deshalb wird projektbezogen festgelegt, welche Informationen die Anwendung tatsächlich ausliefert. Eine aufbereitete Darstellung sollte die relevanten Formen, Anschlüsse und Ausstattungen verständlich zeigen, ohne unnötige Konstruktionsdetails zu veröffentlichen.
Ein Fördermodul macht den Ablauf greifbar
Wie Auswahl und Darstellung zusammenspielen, zeigt die öffentlich zugängliche Fördermodul-Demo von CONFYRA. Anwender verändern unter anderem Länge, Breite, Förderhöhe und Antriebsseite. Hinzu kommen Ausstattungsoptionen wie Führung, Sensor, Bedienmodul und Endanschlag. Die gewählte Variante erscheint unmittelbar in der dreidimensionalen Ansicht.
Anschließend lässt sich das Ergebnis als PDF-Produktmappe dokumentieren. Das veröffentlichte Beispiel umfasst drei Seiten mit Produktmerkmalen und unterschiedlichen Ansichten. Damit bleibt die Auswahl auch außerhalb der Anwendung nachvollziehbar. Die Demo arbeitet mit Beispieldaten; für Kundenprojekte werden Produktmodelle, Auswahlmöglichkeiten und Kombinationsregeln auf das jeweilige Sortiment des Herstellers individuell abgestimmt.
Aus einer Ansicht wird eine Arbeitsgrundlage
Der Nutzen endet nicht beim Betrachten. Je nach vereinbartem Projektumfang können Konfigurationszusammenfassungen, Produktabbildungen, Zubehörlisten oder Stücklisten entstehen und Angaben in eine Anfrage übergeben werden. Vertrieb und Technik erhalten dadurch einen konkreten Ausgangspunkt für das weitere Gespräch. Das Ziel: weniger Rückfragen zu bereits festgelegten Merkmalen und mehr Zeit für die tatsächlichen Anforderungen des geplanten Einsatzes.
Weitere Funktionen, etwa Angebotslogik oder Anbindungen an Unternehmenssysteme, werden gesondert geplant. Wichtig bleibt die fachliche Abgrenzung: Eine visualisierte Konfiguration ersetzt weder eine erforderliche technische Berechnung noch die Fertigungsfreigabe. Die Produktmappe der Demo enthält entsprechend vereinfachte Konfigurationsansichten.
Mit einer klar abgegrenzten Produktfamilie beginnen
Für den Einstieg muss nicht sofort das gesamte Sortiment digitalisiert werden. Sinnvoll ist eine Produktfamilie mit wiederkehrenden Varianten und eindeutig beschreibbaren Auswahlregeln. CONFYRA stimmt dafür Datenbasis, Bedienweg, Ergebnisdokumente und technischen Betrieb mit dem Unternehmen ab. Die Prüfung erfolgt gemeinsam: Softwarefunktionen werden getestet, Produktregeln und Ergebnisse fachlich bewertet.
So entsteht mehr als eine ansprechende Produktpräsentation. Ein 3D-Produktkonfigurator macht vorhandenes Produktwissen nutzbar, zeigt Kunden ihre gewünschte Ausführung und schafft eine gemeinsame Grundlage für Vertrieb und Konstruktion. Auf der CONFYRA-Website lässt sich dieses Prinzip anhand der interaktiven Fördermodul-Demo selbst ausprobieren.






