DIN 13 Gewindelehren / Gewinderinge
Gewinderinge gehören zu den genormten Gewindelehren nach DIN 13. Die Hauptaufgabe von Gewinderingen ist die toleranzgerechte Prüfung von Außengewinden.
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Gewinderinge – Ausführung, Material und Verwendung
Ausführung
Gewinderinge gehören zu den genormten Gewindelehren nach DIN 13 (metrisches ISO-Gewinde) und werden zur Prüfung von Außengewinden eingesetzt. Sie sind in zwei Hauptausführungen erhältlich:
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Gut-Gewindering (GO-Ring): prüft, ob das Außengewinde die Mindestmaßanforderungen erfüllt. Der GO-Ring muss sich vollständig auf das Gewinde aufschrauben lassen.
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Ausschuss-Gewindering (NO-GO-Ring): prüft, ob das Gewinde innerhalb des Höchstmaßes liegt. Der NO-GO-Ring darf sich maximal 1–2 Umdrehungen einschrauben lassen.
Die Ausführung richtet sich nach den gängigen Toleranzsystemen für ISO-Metrische Gewinde (DIN ISO 965-1 bis -3) sowie nach Passungsangaben wie z. B. 6g (für Außengewinde üblich).
Material
Gewinderinge werden überwiegend aus gehärtetem Lehrenstahl (62–64 HRC) gefertigt, um Formstabilität und Verschleißfestigkeit zu garantieren. Für hochbelastete Anwendungen kommen Hartmetalleinsätze oder beschichtete Varianten (z. B. TiN-Beschichtung) zum Einsatz, die die Standzeit verlängern. Für den Einsatz in feuchten oder korrosiven Umgebungen existieren auch Ringe aus rostfreiem Stahl.
Verwendung
Die Hauptaufgabe von Gewinderingen ist die toleranzgerechte Prüfung von Außengewinden. Typische Einsatzgebiete sind:
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Fertigungskontrolle in der Schrauben- und Verbindungstechnik
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Eingangs- und Ausgangsprüfung in der Qualitätskontrolle
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Kalibrierung und Überwachung von Gewinde-Schneidprozessen
Die einfache Handhabung erlaubt eine schnelle 100%-Kontrolle ohne Messmittel wie Profilprojektoren oder 3D-Messmaschinen.
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