DIN 935 Kronenmuttern
Kronenmuttern sind eine besondere Form von Sechskantmuttern mit einem aufgesetzten, geschlitzten "Kronenkranz". Durch diese Schlitze wird eine Splint gesteckt, um die Muttern zu sichern.
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Einsatzbereich
Sie werden überall dort verwendet, wo eine Schraubverbindung gegen unbeabsichtigtes Losdrehen gesichert werden muss. Zum Beispiel bei dynamischer Belastung, Vibration oder Stößen. Es ist eine zusätzliche mechanische Sicherung.
Funktionsweise:
Nach dem Anziehen der Mutter wird ein Splint durch eine Querbohrung im Bolzen und durch zwei gegenüberliegende Schlitze der Krone gesteckt und an den Enden umgebogen.
Dadurch kann sich die Mutter nicht mehr selbstständig drehen.
Häufige Frage zum Einsatz von Kronenmuttern:
Sind bei Kronenmuttern die zu verwendete n Splinte genormt?
Splinte sind nach DIN 94 (bzw. der internationalen Entsprechung ISO 1234) genormt.
Wichtige Punkte zur Normung:
- DIN 94 legt Durchmesser, Länge und Werkstoff der Splinte fest, sodass sie exakt zu den Bohrungsdurchmessern der jeweiligen Kronenmutter-Bolzen passen.
- Der Splintdurchmesser muss zur Bohrung im Bolzen passen, die wiederum auf die Größe der Kronenmutter (z. B. nach DIN 935) abgestimmt ist. Hersteller geben in Tabellen häufig konkrete Zuordnungen an, welcher Splint-Nenndurchmesser zu welcher Mutterngröße passt.
Download der DWG-Files:
Die Kronenmuttern nach DIN 935 sind als 2D-Blöcke im Downloadpaket enthalten.
2D-Blöcke im Format dwg - 3 Ansichten - Größen M4 bis M36
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